Martin Iten - In den Zuger Stadtrat
Sprechblase: Ein Zuger für Zug

Ich kandidiere für den Zuger Stadtrat

Liebe Zugerinnen und Zuger

Zugs Entwicklung bereitet mir Sorgen. Immer mehr Einheimische können sich ein Leben hier nicht mehr leisten, besonders junge Familien müssen abwandern. Die Zuger Mehrheitspolitik verschlimmert diese Zustände ständig weiter durch die Verschärfung ihrer Tiefststeuerstrategie und durch ihre einzig auf die Hochfinanz ausgelegte «Standortattraktivität».

Der aktuelle Zuger Stadtrat zeichnet sich für viele dieser Entwicklungen verantwortlich. Er regiert viel zu oft an den Bedürfnissen von uns Zugerinnen und Zugern vorbei. Und der Gipfel an der Sache: Alle fünf bisherigen Mitglieder des Stadtrates kandidieren wieder, sie wollen ein «Weiter wie bisher» ...

Ich bin aber der Meinung: Jetzt ist genug, jetzt muss sich schleunigst was ändern! Unsere geliebte Stadt Zug darf nicht weiter dem Grössenwahn und dem Geld geopfert werden! Jetzt braucht es mehr Bodenständigkeit und Vernunft an den Schalthebeln.

Ich bin bereit Verantwortung zu übernehmen und kandidiere am 4. Oktober 2026 als Stadtrat – damit Veränderung möglich wird.

Danke, dass Sie mich dabei unterstützen.

Herzlich,

Martin Iten

Zu meiner Person

Ich bin am 14. Mai 1986 im Liebfrauenhof in Zug zur Welt gekommen. Auf dem Bauernhof Bröchli in Oberwil durfte ich als jüngstes von acht Kindern eine wunderbare und naturnahe Kindheit erleben. Nach der Primarschule in Oberwil besuchte ich die Sekundarschule im Loreto in Zug.

Das «Bröchli» in Oberwil.
Das «Bröchli» in Oberwil.

Die vierjährige Lehre als Polygraf (Lithograf/Typograf) absolvierte ich beim «Amtsblatt-Speck» an der Poststrasse. Direkt nach der Stifti wagte ich das Abenteuer Selbstständigkeit mit meinem Grafikatelier «itae.design» im ehemaligen Bäckereiladenlokal an der Artherstrasse 118 in Oberwil.

Ich engagierte mich schon früh in diversen ehrenamtlichen Engagements: in der städtischen Jugendkultur als Veranstalter von Reggae-Konzerten, mit diversen Tätigkeiten in der kirchlichen Jugendarbeit, als Mitorganisator von Sportturnieren und Brauchtumsanlässen, als langjähriger Redakteur und Designer für die «Oberwiler Dorfzytig» ...

Auch beruflich durfte ich viele unterschiedliche Erfahrungen sammeln: Neben meiner Tätigkeit als selbstständiger Unternehmer leitete ich viele Jahre verschiedene Initiativen innerhalb der kirchlichen Jugend- und Familienpastoral der Schweiz, unter anderem, und im Auftrag der Schweizer Bischofskonferenz, die bekannten «Weltjugendtage».

2015 heiratete ich meine wunderbare Frau Anna, die gebürtig aus Österreich stammt. Wir haben einen Sohn, Jeremias, der 9 Jahre alt wird. Seit seiner Geburt leben wir auf Einladung der Kapuzinerinnen auf dem Gelände des Klosters Maria Opferung in Zug. Seit 2021 fungiere ich als Leiter von «Zukunft Kloster Maria Opferung», was mich sehr ehrt.

Das Kloster Maria Opferung in Zug.
Das Kloster Maria Opferung in Zug.

Ebenfalls 2021 wurde ich Mitglied des Grossen Gemeinderats. Seither setze ich mich als überzeugter CSPler auch auf politischer Ebene für meine geliebte Stadt Zug ein. Seit 2023 zudem als Mitglied der Bau- und Planungskommission BPK und seit 2026 als Chef unserer Fraktion.

Mehr «Persönliches» im Podcast

Ich war vor wenigen Monaten in der Sendung SRF Persönlich zu Gast und erzählte dort aus meinem Leben.

Meine politischen Grundsätze

Ich mag Sachpolitik und Parteifarben sind für mich zweitrangig. Gerade deswegen politisiere ich aus tiefer Überzeugung für die CSP. Unsere Partei ist zwar klein, hat aber in Zug eine fast 100-jährige Geschichte und schaffte (und schafft) es immer wieder, zwischen den politischen Lagern Brücken zu schlagen und zu guten Lösungen beizutragen.

Die CSP politisiert nach den Grundprinzipien der christlichen Soziallehre. Diese Prinzipien sind in «Personalität», «Solidarität», «Gemeinwohl», «Subsidiarität» und «Nachhaltigkeit» zusammengefasst. Für mich sind sie ein steter und verbindlicher Kompass in allen politischen Fragestellungen.

Mein Engagement in der Lokalpolitik verstehe ich als «ein Dienen» am Wohl der gesamten Bevölkerung – mit besonderem Augenmerk für jene, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Ich bin davon überzeugt, dass der wahre Wohlstand einer Gesellschaft an ihrem Umgang mit den Schwächsten gemessen werden kann.

Sprechblase: meine Politik für Zug

Meine Politik für Zug

Für die Familien – Zug muss immer mehr zu einer familienfreundlichen Stadt werden. Dazu gehört auch, dass für Familien ermesslicher, preisgünstiger Wohnraum gefördert wird. Alle Bebauungspläne im Verdichtungsgebiet müssen dazu deutlich höhere Anteile an Wohnflächen bekommen.

Für eine nachhaltige Stadtentwicklung – Zug wächst zu schnell. Und vor allem im falschen Bereich. Es werden viel zu viele Bürokomplexe mit viel zu vielen Arbeitsplätzen gebaut. Diese Arbeitskräfte bringen neben wachsenden Pendlerströmen und Verkehrsproblemen auch weiteren Druck auf den jetzt schon massiv überhitzten Wohnungsmarkt.

Für die Grünflächen – Als Bauernsohn setze ich mich für die konsequente Einhaltung der Siedlungsbegrenzungslinien ein. Die grünen Landwirtschaftsflächen in der Lorzenebene, im Göbli, zwischen Zug und Oberwil, im Lüssi oder auf dem Zugerberg etc. müssen als Naherholungsgebiet erhalten bleiben.

Für eine ganzheitliche Bildung – Gerade in Zeiten von Digitalisierung, Social Media und KI ist eine überlegte und achtsame Herangehensweise im Bildungsbereich unabdingbar. Ich setze für mich für die Förderung von naturnaher und lebensnaher Pädagogik ein.

Für den öffentlichen Verkehr – Der Zimmerberg-Basistunnel 2, dessen Baustart in wenigen Jahren erfolgen soll, wird die Reisezeit nach Zürich weiter verringern. Zug ist jetzt gefragt, diese Tatsache stadtplanerisch und strategisch so zu antizipieren, damit der Zuger ÖV ebenfalls weiterentwickelt werden kann.